FAQ

Nachfolgend findest Du häufig gestellte Fragen zu meiner Fotografie, meiner
fotografischen Haltung, Technik, Bildbearbeitung und SH Fotografie Saar.

Fotografische Praxis

Fotografierst Du ausschließlich im Saarland?

Nein. Auch wenn das Saarland den Schwerpunkt meiner Fotografie bildet, bin ich nicht ausschließlich hier unterwegs. Gelegentlich zieht es mich auch nach Rheinland-Pfalz oder Luxemburg, und ebenso fasse ich hin und wieder Frankreich ins Auge. Dennoch fotografiere ich sehr gerne im Saarland – schließlich gibt es auch hier zahlreiche schöne und abwechslungsreiche Fotospots zu entdecken.

Kann man bei Dir ein Fotoshooting buchen?

Nein. Aktuell biete ich weder bezahlte Fotoshootings noch Shootings auf TFP-Basis an.

Wie entstehen Deine Porträts?

Meine Porträts entstehen überwiegend im privaten Umfeld. Dafür frage ich Freund:innen oder Personen aus meiner Familie, ob sie mir Model stehen möchten. Einige der Porträts auf meiner Webseite sind außerdem bei früheren TFP-Shootings entstanden.

Muss ein Foto technisch perfekt sein, damit es für Dich ein gutes Foto ist?

Nein. Technische Perfektion ist für mich nicht das entscheidende Kriterium für ein gutes Foto. Natürlich gehören Dinge wie Schärfe, Belichtung und eine bewusste Bildgestaltung zum fotografischen Handwerk, doch ein technisch einwandfreies Foto ist nicht automatisch ein gutes Foto. Für mich spielen Authentizität, Stimmung, Ausdruck und die Wirkung einer Aufnahme eine mindestens ebenso große Rolle. Ein Foto darf deshalb auch kleine technische Unvollkommenheiten haben, wenn es dafür etwas vermittelt oder einen besonderen Moment glaubwürdig festhält.

Fotografische Haltung

Wie gehst Du heute mit Kritik an Deiner Fotografie um?

Fotografie ist für mich eine Form der Kunst und wird von jedem Menschen anders wahrgenommen. Konstruktive und nachvollziehbare Kritik kann für mich sehr wertvoll sein, wenn ich daraus etwas lernen oder einen neuen Blick auf meine Arbeit gewinnen kann. Kritik, die dagegen lediglich verletzt oder ein Foto „zerlegt“, ohne etwas Hilfreiches mitzugeben, muss ich nicht zu meinem Maßstab machen. Heute entscheide ich deshalb bewusster, welche Kritik mich weiterbringt und welche ich einfach stehen lassen kann.

Wo siehst Du Dich selbst innerhalb der Fotografie?

Ich sehe mich weder als Anfängerin noch als professionelle Fotografin. Ich fotografiere seit mehreren Jahren und habe dabei nie aufgehört, dazuzulernen, Neues auszuprobieren und meine Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Heute würde ich mich deshalb als fortgeschrittene Fotografin mit einem hohen eigenen Anspruch einordnen. Gleichzeitig bleibt Fotografie für mich ein fortlaufender Prozess, bei dem es immer noch etwas zu lernen und zu entdecken gibt.

Welches fotografische Genre spricht Dich am meisten an – und warum?

Die Porträtfotografie spricht mich besonders an. Ich mag die Interaktion mit Menschen, die gemeinsame Arbeit an einer Aufnahme und die Herausforderung, einen Menschen so zu fotografieren, dass er sich im entstandenen Foto wiederfindet und damit wohlfühlt. Gleichzeitig ist die Porträtfotografie für mich ein schöner Gegenpol zu den ruhigeren Momenten der Natur- oder Altglasfotografie: Sie bringt Begegnung, Kommunikation und immer wieder neue Persönlichkeiten vor meine Kamera.

Weshalb widmest Du Dich trotzdem mehreren Bereichen der Fotografie?

Ich brauche Abwechslung. Würde ich ausschließlich Natur, Tiere oder Porträts fotografieren, würde mir auf Dauer etwas fehlen. Unterschiedliche Genres stellen mich vor neue Herausforderungen und verhindern, dass Fotografie für mich zur Routine wird. Ich lerne gerne Neues, probiere Dinge aus und bin neugierig darauf, was mir andere Bereiche fotografisch eröffnen. Gerade diese Vielfalt hält meine Fotografie für mich lebendig und ermöglicht mir, mich immer wieder weiterzuentwickeln.

Kamera & Objektive

Warum ist die Canon EOS R6 Mark II Deine Kamera?

Die Canon EOS R6 Mark II bietet mir genau das, was ich für meine Fotografie brauche. Ihre 24,2 Megapixel sind für meine Anforderungen vollkommen ausreichend, während mir ein zuverlässiger Autofokus, schnelle Bildfolgen und gute Ergebnisse bei höheren ISO-Werten besonders wichtig sind. Gleichzeitig passen die Dateigrößen gut zu meinem Workflow. Für mich muss eine Kamera nicht die höchsten technischen Werte bieten, sondern zu meiner Art der Fotografie passen – und genau das tut die R6 Mark II.

Warum nutzt Du vorwiegend Canon-L- und Sigma-Art-Objektive?

Bei Objektiven sind mir eine überzeugende Abbildungsleistung, hochwertige Verarbeitung und Zuverlässigkeit wichtig. Mit meinen Canon-L- und Sigma-Art-Objektiven habe ich damit über die Jahre sehr gute Erfahrungen gemacht. Entscheidend ist für mich aber nicht die Produktlinie allein, sondern das Ergebnis in der Praxis – und auf diese Objektive kann ich mich bei meiner Fotografie verlassen.

Worin siehst Du die Vorteile von Festbrennweiten gegenüber Zoomobjektiven?

Festbrennweiten bringen mich dazu, bewusster mit Standort, Abstand und Bildaufbau umzugehen, da sich der Bildausschnitt nicht einfach durch Zoomen verändern lässt. Viele meiner Festbrennweiten sind zudem lichtstark, was mir bei wenig Licht und bei der Gestaltung mit geringer Schärfentiefe zusätzliche Möglichkeiten bietet. Auf die Flexibilität meiner Zoomobjektive möchte ich dennoch nicht verzichten – für mich sind beide unterschiedliche Werkzeuge für unterschiedliche Situationen.

Sind lichtstarke Objektive für Dich automatisch die besseren Objektive?

Nein. Eine hohe Lichtstärke bietet mir Vorteile bei wenig Licht und ermöglicht die Gestaltung mit geringer Schärfentiefe. Ob ein Objektiv für mich das bessere ist, hängt jedoch vom jeweiligen Einsatzgebiet ab. Entscheidend ist für mich, ob es zu dem passt, was und wie ich fotografieren möchte.

Bildbearbeitung & KI

Welche Rolle spielt Bildbearbeitung in Deiner Fotografie?

Bildbearbeitung spielt in meiner Fotografie eine wichtige Rolle. Mein Anspruch beginnt jedoch bereits bei der Aufnahme: Belichtung, Bildaufbau und Perspektive möchte ich möglichst schon beim Fotografieren richtig gestalten. In der Bearbeitung arbeite ich das Foto anschließend gezielt aus, etwa durch Anpassungen und lokale Bearbeitungen mit Masken. Dabei soll die Bearbeitung meine Bildidee unterstützen, ohne aus der ursprünglichen Aufnahme etwas völlig anderes zu machen.

Welche Rolle spielt KI auf Deiner Webseite und in Deiner Fotografie?

KI ist für mich vor allem ein unterstützendes Werkzeug. Den überwiegenden Teil meiner Bildbearbeitung führe ich weiterhin manuell durch. KI-gestützte Funktionen nutze ich gezielt dort, wo sie für mich sinnvoll sind, beispielsweise bei der Entrauschung. Auch bei der technischen und gestalterischen Weiterentwicklung meiner Webseite greife ich punktuell auf KI-Unterstützung zurück. Die fotografischen, inhaltlichen und gestalterischen Entscheidungen treffe ich dabei selbst.

Sind die Fotografien auf Deiner Webseite tatsächlich von Dir aufgenommen?

Ja. Die fotografischen Arbeiten, die ich auf SH Fotografie Saar als meine eigenen Fotografien zeige, stammen von mir.

Eine Ausnahme bilden einzelne Fotos, die ausschließlich der Gestaltung der Webseite dienen. Insbesondere bei einigen Page-Intro- beziehungsweise Headerfotos von Blog-Beiträgen greife ich auf Bildmaterial von Pixabay zurück. Diese Fotos sind nicht Bestandteil meines fotografischen Portfolios. Hinweise zu fremdem Bildmaterial finden sich je nach Verwendung direkt beim jeweiligen Inhalt oder in den rechtlichen Angaben der Webseite.

Wo ziehst Du für Dich die Grenze zwischen Fotografie, Bildbearbeitung und KI?

Meine persönliche Grenze liegt dort, wo Bildbearbeitung nicht mehr die vorhandene Aufnahme unterstützt, sondern beginnt, eine neue Wirklichkeit zu erschaffen. Anpassungen an Belichtung und Farben, Masken, Entrauschung oder das Entfernen kleiner störender Elemente gehören für mich zur Bildbearbeitung. Künstlich erzeugte oder ausgetauschte Bildelemente lehne ich für meine Fotografie dagegen ab, wenn sie etwas zeigen, das bei der Aufnahme nicht vorhanden war. Entscheidend ist für mich, dass das fertige Foto weiterhin das widerspiegelt, was ich tatsächlich fotografiert habe.

SH Fotografie Saar

Für wen ist SH Fotografie Saar gedacht?

SH Fotografie Saar richtet sich in erster Linie an Menschen, die sich für digitale Fotografie begeistern – unabhängig davon, ob sie schon seit Jahren fotografieren oder gerade erst damit beginnen. Gleichzeitig sind auch alle willkommen, die sich einfach für Fotografie interessieren, mehr darüber erfahren oder durch unterschiedliche fotografische Arbeiten stöbern möchten.

Warum gibt es neben den Galerien auch einen umfangreichen Blog?

Weil ich nicht nur gerne fotografiere, sondern mich auch gerne mit den unterschiedlichen Facetten der Fotografie beschäftige. Im Blog kann ich eigene Erfahrungen teilen, Hintergründe vermitteln und Themen aufgreifen, die über das einzelne Foto hinausgehen. Damit ergänzt der Blog die Galerien um die Geschichten und das Wissen rund um die Fotografie.

Was ist die SH Fotografie Saar App?

Die SH Fotografie Saar App bietet einen für die App-Nutzung angepassten Zugang zu SH Fotografie Saar. Zusätzlich gibt es einen eigenen Bereich nur für App-Nutzer:innen mit Inhalten und Themen, die auf der regulären Webseite nicht zu finden sind.

Nach welchen Kriterien entscheidest Du, welche Fotos Du veröffentlichst?

Entscheidend ist für mich vor allem die Wirkung eines Fotos. Es sollte mich ansprechen, die gewünschte Stimmung vermitteln und das zeigen, was ich mit der Aufnahme ausdrücken wollte. Technische Qualität spielt dabei ebenfalls eine Rolle, steht für mich aber nicht allein im Vordergrund.

Noch mehr Fotografie? Im Blog findest Du Geschichten, Erfahrungen und Wissenswertes rund um die Fotografie.