Das Gesicht hinter der Kamera

Willkommen in meiner fotografischen Welt – entdecke, was mich inspiriert,
wie ich arbeite und was Fotografie für mich bedeutet.

Sandra Hübel

Wer ich bin

Ich bin Sandra – Ehefrau, Mutter und leidenschaftliche Fotografin. Ich schaue gerne genauer hin und entdecke dabei oft das, was im Alltag leicht übersehen wird: besondere Lichtstimmungen, kleine Details, feine Strukturen und Augenblicke, die nur für einen Moment bestehen. Fotografie ist für mich kreativer Ausgleich und gleichzeitig eine Möglichkeit, Geschichten zu erzählen und meine eigene Sicht auf die Welt sichtbar zu machen.

Meine fotografischen Schwerpunkte liegen heute in der Natur- und Nahfotografie sowie zunehmend in der Porträtfotografie. Eine besondere Faszination übt außerdem die Altglasfotografie auf mich aus – gerade weil alte Objektive ihre ganz eigene Bildwirkung, Charakteristik und manchmal auch kleine Unvollkommenheiten mitbringen. Daneben experimentiere ich gerne mit fotografischen Techniken wie ICM, bei der die Kamera während der Aufnahme bewusst bewegt wird. Mich reizt es, die technischen Regeln der Fotografie zu kennen – und sie gelegentlich ganz bewusst zu verlassen.

Mein Weg zur Fotografie

Begonnen hat alles mit einer Canon EOS 1000D, die ich geschenkt bekam. Anfangs fotografierte ich ausschließlich im Automatikmodus, hauptsächlich Familie und Freunde für das private Fotoalbum. Was zunächst einfach Spaß machte, entwickelte sich mit der Zeit zu einer echten Leidenschaft.

Weitere Kameras und Objektive kamen hinzu, vor allem aber wuchs mein fotografisches Wissen. Die Naturfotografie faszinierte mich zuerst, später folgten Makro-, Nah- und Tieraufnahmen. Ich probierte unterschiedliche Genres und Techniken aus und lernte dabei immer besser zu verstehen, wie sehr Licht, Perspektive, Brennweite, Bildaufbau und der richtige Augenblick darüber entscheiden, ob aus einer Aufnahme ein Foto wird, das etwas erzählt.

Den Automatikmodus habe ich längst hinter mir gelassen. Heute arbeite ich überwiegend manuell und setze Blende, Belichtungszeit und ISO bewusst als gestalterische und technische Werkzeuge ein. Meine Hauptkamera ist die Canon EOS R6 Mark II. Ergänzt wird sie durch meine Sony Cybershot-DSC RX10 Mark IV als vielseitige Zweit- und Reisekamera.

Porträtfotografie – ein neuer Schwerpunkt

In den vergangenen Jahren hat sich meine Fotografie weiterentwickelt. Besonders die Porträtfotografie nimmt inzwischen einen deutlich größeren Stellenwert ein. Mich interessiert dabei weniger die perfekte Inszenierung als der Mensch vor meiner Kamera. Ein Porträt soll für mich nicht nur technisch funktionieren. Ausdruck, Persönlichkeit, Licht, Umgebung und Bildgestaltung müssen miteinander harmonieren. Genau darin liegt für mich inzwischen eine der spannendsten Herausforderungen der Fotografie.

Meine bisherigen Erfahrungen in der Porträtfotografie haben mir gezeigt, was bereits gut funktioniert – aber auch, in welchen Bereichen ich noch genauer hinschauen und dazulernen möchte. Deshalb habe ich mich entschieden, meine Kenntnisse in der Porträtfotografie gezielt zu vertiefen und mich fotografisch weiterzubilden. Diese Weiterentwicklung möchte ich bewusst ohne Zeitdruck angehen. Es geht mir nicht darum, möglichst viel zu fotografieren, sondern darum, meine Fähigkeiten weiter auszubauen, Erfahrungen zu sammeln und Schritt für Schritt eine Bildsprache zu entwickeln, die wirklich zu mir und meiner Fotografie passt.

Bildbearbeitung

Die Entwicklung eines Fotos gehört für mich zum fotografischen Prozess dazu. Dafür nutze ich DxO PureRAW und Adobe Lightroom. Bei der Bearbeitung geht es mir nicht darum, ein Foto möglichst spektakulär aussehen zu lassen. Farben, Kontraste, Helligkeit und Bildausschnitt sollen die Wirkung der Aufnahme unterstützen und den Blick dorthin führen, wo für mich die eigentliche Geschichte des Fotos liegt.

Gerade bei Porträts hat sich meine Bearbeitung in den vergangenen Monaten deutlich verändert. Natürliche Hauttöne, eine ruhige Gesamtwirkung und eine gezielte Blickführung sind mir wichtiger geworden. Gleichzeitig möchte ich mich nicht auf ein festes Bearbeitungsrezept beschränken. Meine Bildentwicklung darf sich verändern – genauso wie sich auch mein fotografisches Sehen weiterentwickelt.

Fotografischer Stil

Einen fotografischen Stil verstehe ich nicht als starres Regelwerk. Vielmehr entsteht er für mich aus der Art, wie ich Motive wahrnehme, Licht nutze, Bildausschnitte wähle und einen Moment interpretiere. Natürlichkeit spielt dabei eine wichtige Rolle. Meine Fotos dürfen Ecken und Kanten haben und müssen nicht vollkommen sein. Ich arbeite bewusst mit Schärfe und Unschärfe, mit Licht, Farben und Perspektiven und probiere ebenso gerne ungewöhnlichere Techniken aus.

Manchmal entsteht dabei ein ruhiges, zurückhaltendes Foto, manchmal darf eine Aufnahme kräftiger oder experimenteller wirken. Entscheidend ist für mich, dass die Gestaltung zum Motiv passt und nicht nur einem aktuellen Trend folgt.

Experimentelles Foto

Meine Philosophie

Fotografie ist für mich mehr als das Festhalten eines Augenblicks. Sie bedeutet bewusstes Innehalten, genaues Hinsehen und eine Form der Verbindung – zu dem, was ich fotografiere, und zu den Menschen, die meine Fotos betrachten. Mich interessiert nicht die makellose Perfektion, sondern das Echte: Stimmungen, Details, Persönlichkeit und Momente, die oft unscheinbar beginnen und trotzdem lange nachwirken.

Meine Fotos müssen nicht alles erklären. Sie dürfen Raum lassen – für eigene Gedanken, Erinnerungen und Gefühle. Wenn ein Foto den Blick für einen Moment festhält, neugierig macht oder etwas im Betrachter auslöst, hat es für mich bereits etwas Wesentliches erreicht.